Warum Einzelunterricht sinnvoller sein kann
Der Einzelunterricht ist ein individuelles, persönliches Training, bei dem der Trainer mit dem Halter oder der Familie zusammen trainiert. Der Fokus liegt hier auf dem vorliegenden Thema und das Training kann mit gezieltem Hintergrundwissen unterstützt werden.
Bei welchen Verhaltensweisen ist ein Einzelunterricht sinnvoll?
Viele Verhaltensweisen oder Lebensumstände lassen einen Gruppenunterricht nicht zu. In einigen Fällen sollte der Hundetrainer sich ein Bild vor Ort verschaffen, um ein zielgerichtetes Training zu ermöglichen.
Ein Einzeltraining löst meistens nicht das Problem, sondern ist der Beginn eines Trainings. Es wird strukturiert an den Verhaltensweisen trainiert, die Fortschritte werden in einem Folgetermin besprochen und die weiteren Schritte trainiert. Die Abstände zwischen den einzelnen Terminen hängen von verschiedenen Faktoren ab. Ein Rhythmus von durchschnittlich 2–3 Wochen zwischen den einzelnen Terminen ist realistisch. Bei intensivem Training kann es bei längeren Zeitabständen dazu führen, dass das Mensch-Hund-Team länger als nötig auf einem und demselben Trainingsschritt verweilt. Dies führt unter Umständen zu weiteren Problemen, die im Anschluss trainiert werden müssen. Am Ende sind die Verhaltensweisen zur Zufriedenheit gelöst und das Mensch-Hund-Team kann sein weiteres Zusammenleben genießen.
Einige Themenbereiche können unter anderem sein:
- Angst – Problematiken
- Aggressionen
- Aufmerksamkeit forderndes Verhalten
- alleine bleiben – Trennungsangst
- Störungen der Aktivität
- gesteigerte Erregbarkeit
- destruktives Verhalten
- mangelnde Stubenreinheit
- um Kontrollierbarkeit beim Spaziergang
- Jagdverhalten
- Rasse- und Kaufberatung
- Beratung Hund und Kind
- usw.
Die Vorteile des Einzeltrainings im Überblick:
Durch ein direktes Feedback kann das Mensch-Hund-Team zielgerichteter trainieren.
Der Trainer ist für einen bestimmten Zeitrahmen nur für das Mensch-Hund-Team da.
Der Halter bestimmt das zu trainierende Thema.
Das Training kann vor Ort stattfinden, wo die Verhaltensweisen auftreten.
Der Gesamteindruck, der vor Ort entsteht, führt vielleicht zu anderen Quellen, die in die Problematik einspielen.
Theoretische Inhalte können zielgerichtet vermittelt werden.

